Eröffnungsfilme - [REC]
Ein Oscar, vier Césars und etwas neues, "zwielichtiges" erwarten uns also am ersten Festivaltag. Nicht leicht, sich da für einen Film zu entscheiden. Muss man ja eigentlich auch nicht, weil die Filme sicher auch an anderen Tagen laufen werden. Aber einen davon möcht ich am Eröffnungstag sehen, und ich glaub ich tendiere zu jenem aus der neuen Programmschiene "Nachtsicht", "in der sich Monster, Mörder und Geister verbergen".
In dieser wird am Eröffnungstag der spanische Horrorfilm "REC" gezeigt. Der hat zwar keinen Oscar (bester Song) wie der irische Film "Once" oder vier Césars (beste Regie, bester Film, bestes Originaldrehbuch und beste Hauptdarstellerin) wie der französische "La graine et le mulet" bzw. "Couscus mit Fisch" bekommen; aber dafür verspricht er, ein bemerkenswerter Horrorfilm zu sein - also etwas, was man im Fernsehen oder im alltäglichen Kinoprogramm meist vergeblich suchen muss.
Wenn man sich etwas in die Story einlest, wird man zwar rasch etwas verdutzt, was an dem Film so besonders sein soll - schließlich tauchen da während eines "gewöhnlichen" Feuerwehreinsatzes allerhand "Zombies" auf (so viel möchte ich schon mal verraten), und dass das ganze aus der verwackelten Sicht des TV-Nachrichten-Kameramanns, der vor Ort die Ereignisse festhalten möchte, gedreht ist, ist auch keine Weltneuheit. Aber an den Festivals, an denen der 2007 fertiggestellte Film bereits zu sehen war (vorwiegend in Spanien), hat der Film ebenfalls bereits nicht wenige Filmpreise abgeräumt - und zwar neben Preisen für Regie und Schauspieler auch mehrmals den Publikumspreis. Auch die FAZ stellte in ihrer Kritik überrascht fest, dass die "Lüge, authentisch zu sein" bei keinem von Lars von Triers Dogma-Filmen ähnlich weit getrieben worden wäre wie bei diesem spanischen Machwerk, und dass die Grundidee den Film dennoch trägt. Das fast schon unzeitgemäße Konzept eines besonders realistischen Horrorfilms muss also funktionieren, und das macht den Film für mich nur noch interessanter. Die beiden Regisseure des Films, Jaume Balaguéro und Paco Plaza, gelten in Spanien bereits als "angesagteste Horrorfilmmacher" und "würdige Nachfolger" von Horrorfilmlegende George Romero.
Wenn die anderen vier Filme der neuen Nachtsicht-Schiene ähnlich herausragend sind, kann sich das Festival dem Publikumszuspruch und weiterer Resonanz sicher sein.
In dieser wird am Eröffnungstag der spanische Horrorfilm "REC" gezeigt. Der hat zwar keinen Oscar (bester Song) wie der irische Film "Once" oder vier Césars (beste Regie, bester Film, bestes Originaldrehbuch und beste Hauptdarstellerin) wie der französische "La graine et le mulet" bzw. "Couscus mit Fisch" bekommen; aber dafür verspricht er, ein bemerkenswerter Horrorfilm zu sein - also etwas, was man im Fernsehen oder im alltäglichen Kinoprogramm meist vergeblich suchen muss.
Wenn man sich etwas in die Story einlest, wird man zwar rasch etwas verdutzt, was an dem Film so besonders sein soll - schließlich tauchen da während eines "gewöhnlichen" Feuerwehreinsatzes allerhand "Zombies" auf (so viel möchte ich schon mal verraten), und dass das ganze aus der verwackelten Sicht des TV-Nachrichten-Kameramanns, der vor Ort die Ereignisse festhalten möchte, gedreht ist, ist auch keine Weltneuheit. Aber an den Festivals, an denen der 2007 fertiggestellte Film bereits zu sehen war (vorwiegend in Spanien), hat der Film ebenfalls bereits nicht wenige Filmpreise abgeräumt - und zwar neben Preisen für Regie und Schauspieler auch mehrmals den Publikumspreis. Auch die FAZ stellte in ihrer Kritik überrascht fest, dass die "Lüge, authentisch zu sein" bei keinem von Lars von Triers Dogma-Filmen ähnlich weit getrieben worden wäre wie bei diesem spanischen Machwerk, und dass die Grundidee den Film dennoch trägt. Das fast schon unzeitgemäße Konzept eines besonders realistischen Horrorfilms muss also funktionieren, und das macht den Film für mich nur noch interessanter. Die beiden Regisseure des Films, Jaume Balaguéro und Paco Plaza, gelten in Spanien bereits als "angesagteste Horrorfilmmacher" und "würdige Nachfolger" von Horrorfilmlegende George Romero.
Wenn die anderen vier Filme der neuen Nachtsicht-Schiene ähnlich herausragend sind, kann sich das Festival dem Publikumszuspruch und weiterer Resonanz sicher sein.
Otto Normalcrosser - 2. Apr, 15:25


